Hanf Anbau

Hanf (oder auch Cannabis genannt) ist eine Nutz- und Zierpflanze, die
vielseitig verwendet werden kann. Bekannt ist sie als Drogenpflanze,
sie wird jedoch auch als Heil-, Öl- und Faserpflanze genutzt. Die
Pflanze kann innen und außen gezüchtet werden. Hierzu müssen die
dementsprechenden Hanf Samen ausgesucht werden. Nicht alle Samen können
außen gezüchtet werden.
Hanf Anbau Innen
Zuerst nimmt man eine Schale und lässt die Samen darin 24 Stunden in
Wasser einweichen. Da männliche Samen wertlos sind, sollten mehrere
Samen benutzt werden, um die Chance zu erhöhen, auch weibliche
Hanfpflanzen zu erhalten. Sobald sich die Hanfsamen geöffnet haben und
die weißen Wurzelspitzen zu erkennen sind, können die Samen
eingepflanzt werden. Hierzu werden Torf-Aufzuchtballen benutzt, die man
im Gartencenter bekommt oder bestellen kann. Die Hanfsamen werden jetzt
zum Aufquellen mit lauwarmem Wasser bedeckt. Als letztes werden sie nun
kopfüber in ein Töpfchen gelegt und bewässert. Bis die Pflanze
gewachsen ist, sollte man sie hin und wieder mal gießen. Wichtig ist
hierbei, dass die Erde nur feucht ist, sie darf nicht durchtränkt
werden. Da die Pflanze sehr schnell wächst, sollte sie ab und zu mal
leicht geschüttelt werden, um den Stamm zu stärken.
Hanf Anbau Außen
Am besten nimmt man hierzu Hanf Samen mit kurzer Photoperiode
(Belichtungszeit). Gerade im Winter müssen die Samen künstlich
belichtet werden und die Samen mit kurzer Belichtungszeit können selbst
unter diesen schlechten Bedingungen weiter wachsen. Im Sommer wachsen
die Hanfpflanzen besonders gut auf einem sonnigen Balkon. Der Vorteil
dabei ist, dass die Pflanze langsamer wächst und dafür umso stärker und
buschiger wird.