Hanf Zucht

Die Hanfpflanze galt bis in das 20.Jahrhundert hinein als besondere
Nutzpflanze,die der Bekleidungsindustrie als hilfreicher Rohstoff
diente.Der Aufschwung der Nutzung von synthetischen Stoffen,die
durchaus günstiger und schneller produziert werden können,hat die
Hanfpflanze nahezu aus dieser Industrie verbannt.
Die Hanf Zucht bedarf eines gewissen organisatorischen Geschickes sowie
der Beachtung einiger grundlegender Regeln.Die Ernte von Hanfpflanzen
gestaltet sich schwierig,da es sich beim Hanf in der Regel um diözische
Pflanzen handelt, dass bedeutet das das weibliche bzw. das männliche
Geschlecht der Pflanze unterschiedlich auftreten, die männliche Pflanze
ist daher früher erntereif und zeigt eine erhöhte Sterblichkeit im
Vergleich zu weiblichen Hanfsamen.
Feminisierung der Hanf Zucht
Aufgrund dieser Erkenntnisse ist man bei der Hanf Zucht dazu
übergegegangen, einhäusige Nutzpflanzen anzubauen,die man zeitgleich
aberntet,die jedoch im Ertragsergebnis der diözischen Pflanze
nachstehen.
Die Hanf Zucht, der Hanf Anbau erfolgte früher besonders auf hartem,ertragslosem
Boden,da die Wurzeln des Hanfes mit einer Länge von bis zu 1,40m
besonders tief in die Erde wachsen und den Boden dabei größtmöglich
auflockern.
Heutzutage wird Hanf weiterhin als Nutzpflanze angebaut,zu beachten ist
jedoch,dass der THC-Wert der jeweiligen Sorte unter 0,02% liegt.
Aufgrund der berauschenden Wirkung des THC, und der psychischen sowie
physischen Schädigungen,die ein dauerhafter Konsum mit sich bringt,ist
der private Gebrauch verboten.
Besonders Jugendliche gehören zu dem Kreis der Gefährdeten,da unter
ihnen die berauschende Wirkung des THC besonders populär ist. Die
daraus resultierenden psychischen sowie physischen Schäden sind bisher
noch nicht 100% geklärt,einzelne Studien haben jedoch ergeben,dass die
aus dem Marihuanakonsum entstehenden Einschränkungen verherend für
Körper und Geist sind.