Hanfpflanzen

Hanfpflanzen sind bei vielen Menschen nur als Droge bekannt, werden
jedoch auch als Nutzpflanze für Öle und in der Medizin verwendet.
Hanf kommt ursprünglich aus Zentralasien, ist aber bereits weltweit
vertreten. Einige Menschen züchten Hanfsamen bereits zu Hause, bevor man dies
macht sollte man Erkundigungen einholen um nicht das Drogengesetz
übertreten das in jedem Land anders gehandhabt wird.
Chemische Wirkung von Hanfpflanzen
Hanfpflanzen enthalten Trichomen, Cannabinoide und Terpenoide die
schmerzstillende und berauschende Wirkungen hervorrufen können.
Die Blätter der Hanfpflanze sind ca. handtellergroß und sind am Rand
gezackt. Eine Pflanze kann bis zu dreizehn einzelne Blätter aufweisen.
Die Pflanze weist weibliche und männliche Anteile auf und pflanzt sich durch windbestäubung weiter.
Hanf zählt zu der Gattung der Bedecktsamer.
Lange Geschichte der Hanfpflanzen
Hanfpflanzen wurden schon im antiken China verwendet als Medizin gegen
Malaria und Rheuma, die langlebigen Fasern wurden zur Herstellung von
Kleidung verwendet und die Samen der Hanfpflanzen und Hanfsamen wurden gegessen.
Ab dem 13. Jahrhundert wurde mit der Pflanze in Europa Papier
hergestellt. In der Schifffahrt wurden lange Jahre die Segel und Seile
nur aus den Fasern der Hanfpflanzen hergestellt.
Da die Herstellung mit Hanfpflanzen zeitaufwändig und teuer wahr wurden diese später durch die Kunstfaser ersetzt.
Seit Beginn des 20. Jahrhunderts wird in der Herstellung von Farben,
Lacken, Waschmittel und Seifen von einigen Herstellern die Hanfpflanzen
als Basis verwendet.
Die Samen dieser Hanfsorten sind sehr fettreich und wird auch in
Tierfuttermitteln untergemischt und sorgen vorallem bei Jungtieren für
schnelleren Wachstum.