Samenbank

Sowohl in den Niederlanden als auch in England gibt es sogenannte Samenbanken speziell für Hanfsamen. Für den Aufbau einer erfolgreichen Samenbank wird viel Wissen über die Cannabispflanze benötigt, die meisten Betreiber haben bereits selbst Erfahrungen im Anbau wie auch im Konsum der Cannabispflanze gesammelt. Zudem benötigt der Betreiber auch viel rechtliches Wissen in seinem Bereich, denn der Handel und Konsum von Cannabisprodukten ist zumeist eine schwierige Grauzone.
Rechtliche Lage zum Kauf bei Samenbanken
Manche Hanfsamenvertreiber liefern nicht nach Deutschland. Denn hier
ist der Handel und Besitz von Hanfsamen gemäß Betäubungsmittelgesetz
verboten, obwohl der Samen selbst gar keine wirksamen Stoffe enthält.
Aber allein der Anschein, dass der Erwerb oder Besitz von Hanfsamen dem
verbotenen Anbau dient, macht ihn illegal.
Hauptaufgabe ist der Vertrieb von Hanfsamen – oder natürlich auch
anderer Pflanzensamen, je nach Ausrichtung. Dabei wird in der Regel
nicht selbst Hanf angebaut, sondern die Unternehmen arbeiten mit
erfahrenen Pflanzenzüchtern zusammen, um vielseitige und hochwertige
Sorten aus genetisch gesunden Beständen anbieten zu können.
Neuzüchtungen müssen der Samenbank bekannt sein. Im Hanfanbau zum
Beispiel gibt es die Möglichkeit, feminisierten Samen zu erwerben.
Hierbei erhält man rein weiblich Pflanzen und somit einen höheren
Ertrag. Dabei muss der Betreiber der Samenbank sich auf seine
Pflanzenzüchter verlassen können. Denn oft wird statt dem weiblichen Hanfsamen auch Zwittersamen verkauft, dass heißt männliche und weibliche
Pflanzen wurden kombiniert. Hierbei bleibt der Ertrag jedoch deutlich
zurück und rechtfertigt keinesfalls den Preis für den teuren weiblichen
Samen.