Die fünf besten Tipps für den Cannabis Anbau


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Diese fünf Dinge sind wichtig, um mit seinem Cannabisanbau möglichst gute Resultate zu erzielen:
  1. Wenn du Cannabispflanzen anbauen möchtest, stell unbedingt sicher, dass es sich um feminisierte Pflanzen handelt. Männliche Pflanzen enthalten zwar auch THC, allerdings in einer deutlich reduzierteren Form als die weiblichen Pflanzen, darum eignen sie sich nicht für die Verarbeitung zu Cannabis. Wer Samen kauft, sollte somit auf reines Saatgut von verlässlichen Händlern setzen. Außerdem erzielt man bessere Ergebnisse, wenn man einzigartige Samen und keine Klone für den Anbau verwendet.
  2. In der Regel wird Cannabis in Deutschland indoor angebaut, da es schwierig ist, draußen die optimalen Bedingungen für den Anbau sicherzustellen. Im Anbauraum sollte genügend Platz, genügend Licht und eine ausreichende Belüftung sichergestellt werden. Gleichzeitig muss der Raum abgedichtet werden, damit weder das dauerhaft brennende Licht, noch Aromen nach außen dringen können.
  3. Als Erde verwendet man am besten Bio-Erde. Sie sollte keine Zusätze enthalten, da Düngung am Anfang des Anbaus nicht förderlich ist. Erst zum Ende der Wachstumsperiode werden zusätzliche Nährstoffe benötigt. Vorher kann eine Überdüngung zu Wurzelverbrennungen führen und die Pflanzen entsprechend schwächen. Die verwendete Erde sollte einen leicht sauren pH-Wert zwischen 5,5 und 6,6 haben. Der pH-Wert sollte regelmäßig überprüft werden. Das Gießwasser sollte zudem einen entsprechenden pH-Wert von etwa 6 haben.
  4. Wer möglichst erfolgreich kleinere Mengen Cannabis anbauen möchte, kann die zu verwendeten Samen in einer kontrollierten Umgebung keimen lassen. Hierfür wird jeder Samen in einen kleinen Vorkeimtopf gesteckt.
  5. Hat beim Anbau alles gut funktioniert, bleibt nur noch die Frage nach dem perfekten Erntezeitpunkt: Die Knospen der Hanfpflanze sind reif, wenn ihre weißen haarartigen Auswüchse rostrot oder braun geworden sind. Sind die Härchen noch weiß, entsteht beim Rauchen eher in „kopf-High“. Das wohlige stoned Gefühl erreicht man durch reifere Knospen. Nach der Ernte werden die Knospen getrocknet. Werden sie danach zusätzlich geräuchert, entsteht ein weicherer Geschmack. Je länger die Knospen geräuchert werden, desto weicher ist ihr Geschmack.

Wer diese Tipps beherzigt, kann beim Anbau nicht viel falsch machen. Das schwierigste ist wohl, den passenden Raum für den Anbau zu finden.