Marihuana

Wer das Wort "Marihuana" hört, denkt unweigerlich an Drogen und an den
Konsum derselbigen. Mit Marihuana bezeichnet man die weiblichen
Blütenstände und Blätter der Hanfpflanze. Hauptwirkstoff der
Blütenstände und Blätter ist Terpenoid Tetrahydrocannabinol (THC).
Marihuana gehört zu den Cannabisdrogen.
Nachdem Marihuana im 16. Jahrhundert in den ersten Kräuterbüchern
auftauchte, wurde es unter der allgemeinen Bezeichnung Cannabis in die
Volksmedizin eingeführt. Anwendungsbereiche waren häufig rheumatische
und bronchiale Erkrankungen. Aber auch gegen Migräne, Schlafstörungen
und andere Erkrankungen wurde es eingesetzt. Durch die Entwicklung
synthetischer Medikamente, nahmen die Verschreibungen allerdings stark
ab. Mitte des 20 Jahrhunderts wurde Cannabis, sowie Cannabis Samen fast weltweit verboten,
während heutzutage die medizinische Anwendung von Cannabis in vielen
Ländern wieder erlaubt ist.
Mary Mary, Marihuana als Droge
Bei uns, umgangssprachlich als Gras bezeichnet, wird Marihuana in den
meisten Fällen in Joints geraucht. Diese Joints werden mit normalem
Zigarettenpapier gedreht oder man benutzt sogenannte "Longpapers".
Gelegentlich findet man auch Konsumenten die Marihuana in einer
normalen Pfeife rauchen. Alle die Marihuana in einer speziellen
Wasserpfeife rauchen, werden feststellen das die Wirkung schneller und
intensiver einsetzt.
In Deutschland ist laut dem Betäubungsmittelgesetz Anbau, Besitz,
Verkauf sowie Ein- und Ausfuhr von Marihuana und Weedsamen strafbar, während der
Konsum nicht erwähnt wird. Ausgenommen hiervon sind nur Faserhanf
Sorten, für deren Anbau und Vertrieb man eine Sondergenehmigung
benötigt. Unter Vergabe einer behördlichen Genehmigung und unter
strengen Auflagen wird darauf geachtet, das die Hanfsorten mit einem
künstlich stark reduzierten THC Gehalt gezüchtet werden. Auf Grund der
rechtlichen Folgen, wird davon ausgegangen, das Marihuana heute in
Deutschland häufig illegal unter Kunstlicht angebaut wird (Cannabis Anbau), in der
Hoffnung dadurch den Kontakt zum Schwarzmarkt zu vermeiden. Aber auch
hier ist ein "Entdeckt werden" natürlich jederzeit möglich und schwere
strafrechtliche Konsequenzen können die Folge sein.